Alter Projektor

Schon gesehen? uni:press Filmschmankerl #4 – Musicals

Von Hannah Wahl und Bernhard Landkammer

Manche Kulturformen sind einfach für einen Medientransfer bestimmt. Waren Musicals seit ihrem Anfang in den 1920er Jahren zunächst noch im Theater beheimatet, eroberten sie in Form von Adaptionen und eigenständigen Filmen schnell die Leinwand.

Der Formenreichtum dieses Genres scheint dabei unbegrenzt. Für die einen sind bereits von musikalische Einlagen geprägte Disney-Filme Musicals. Andere verstehen darunter Broadway-Adaptionen wie “The Phantom Of The Opera”, während manche ganz auf musikalische und modernisierte Variationen von historisch-kulturellen Stoffen wie “West Side Story” schwören. Selbstverständlich gibt es auch die Fraktion, die nur ganz für sich stehende Filme wie “Singing In The Rain” als ‘echte’ Musicals akzeptiert.

So vielfältig die Genres, so vielfältig auch die Musikstile. Allen Varianten gemein sind ihre offensiv ausgestellte Künstlichkeit und ihre Ohrwürmer. Wir haben uns für euch Klassiker und unbekannte Perlen des Genres angesehen.

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Martin Habacher und die Filmcrew

Mabacher – #ungebrochen – “Ich bin der Größte, Bitches!”

Am Mittwoch den 13. Februar fand die Heimpremiere des lang erwarteten Dokumentarfilms über Martin Habacher, dem, wie er sich selbst nannte, “kleinsten Youtubers der Welt” statt. Zahlreiche Besucher*innen und Wegbegleiter*innen waren ins Wiener Filmcasino gekommen um das visuelle Portrait des Influencers zu sehen, aber auch um Abschied zu nehmen. Bald wird der Film auch in Salzburg gezeigt.

Von Hannah Wahl

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KLITCLIQUE und Die Römischen Votzen im Roten Salon

Seit 2007 ist der Rote Salon fixer Bestandteil des Programms in der ARGE Kultur. Fürs neue Jahr hat man sich vorgenommen den Salon musikalisch diverser, experimenteller, progressiver, internationaler und vor allem weiblicher zu gestalten. All diese Anforderungen abzudecken, scheint auf den ersten Blick schwierig – gelungen ist dies mit einem Schlag und zwar am 11. Jänner 2019 mit KLITCLIQUE und Die Römischen Votzen.

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Alter Projektor

Schon gesehen? uni:press Filmschmankerl #3: Bodyhorror

Horrorfilme wirken auf jede Person anders und können je nach Ausrichtung Vieles sein: Furchterregend, verstörend, erheiternd, aber auch verzaubernd. Es gibt allerdings vermutlich kein Genre, das so stark physisch wirkt wie der Bodyhorror. Unter diesem Begriff kann viel gebündelt werden, seien es kafkaeske Verwandlungen und Transformationen, Mutationen, die Manipulation von Körperteilen oder pure Gewaltexzesse. In dieser Ausgabe von “Schon gesehen“ wollen wir euch einige filmische Highlights des Ekel(n)s vorstellen. Dabei versuchen wir, die verschiedenen Varianten dieses facettenreichen Genres zu beleuchten. Am besten führt ihr euch die folgenden Filme in einer ruhige Minuten, bei psychischer Stabilität und mit einem gesunden Magen zu Gemüte. Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt.

Von Hannah Wahl und Bernhard Landkammer

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Der Ursprung der Liebe

 

Eigentlich dürfte ich Liv Strömquist nicht so toll finden, denn schließlich hat sie mir mit ihrem neuesten Comic „Der Ursprung der Liebe“ wichtige Stunden, die ich eigentlich mit Seminararbeiten und ähnlichem verbringen sollte, gestohlen. Aber wo ein Eigentlich, da meist ein Aber – so auch hier.

Von Carolina Forstner

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Alter Projektor

Schon gesehen? Die uni:press Filmschmankerl #1

Die letzten Jahre dominieren dank Netflix, Amazon Prime und weiteren On-Demand-Anbietern Serien das kulturelle Geschehen. So wichtig und toll das serielle Erzählen sein kann, ist es doch nach wie vor eine Kunst, im Rahmen von 90 bis 120 Minuten (in Ausnahmen auch länger) eine fesselnde Geschichte zu erzählen, Charaktere zu erschaffen, mit denen man mitfühlen will, und eine packende Bildsprache zu kreieren. Seit Beginn der Filmkunst durch die Gebrüder Lumière hat sich einiges getan: Nachdem der Schreck des Publikums ob einer auf der Leinwand einfahrenden Eisenbahn sich gelegt hatte, entwickelte sich das Medium Film vielfältig weiter. Sei es durch technische Bedingungen oder kulturelle Einflüsse, verschiedene Schauspieltheorien oder historisch relevante Themen: Jede Epoche hat unterschiedliche, facettenreiche und begeisternde Perlen hervorgebracht.

Beginnend mit dieser Ausgabe der uni:press präsentieren wir euch eine Auswahl an Filmen, die man gesehen haben sollte: Nicht alle davon sind vergessene Klassiker, nicht alle davon sind geheime Filmtipps, von denen ihr noch nie gehört habt. Alle haben allerdings das Prädikat “unbedingt empfehlenswert”.

Von Hannah Wahl und Bernhard Landkammer

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Sibylle Berg und Kreisky: Von Wutbürgern und Muskat reiben

 

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„Musiktheater“ nennt das Nachrichtenmagazin profil die, im Rabenhof Theater uraufgeführte Adaption des Theaterstücks „Viel gut essen“ der deutsch-schweizerischen Autorin Sibylle Berg. „Wer bin denn eigentlich ich“ ist eines der ersten Lieder mit denen Kreisky-Sänger und „Austrofred“ Franz Adrian Wenzl den Abend in der, bis zum letzten Platz besetzten, Veranstaltungshalle der ARGE beginnt. Wenzl vollführt in der knapp eineinhalbstündigen Aufführung den Verfall eines mittelständischen Lebens.

Von Carolina Forstner

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