Salzburgs Reaktion: Zwischen kryptisch verschworen und offen rechtsextrem

Salzburg mag zwar in vielerlei Hinsicht provinziell sein. Doch was verschwörungstheoretisch-obskure, rechtsextreme Umtriebe angeht, zeigte sich die Stadt in der jüngsten Vergangenheit von ihrer avantgardistischen Seite. Deshalb soll an dieser Stelle ein kurzer Situationsbericht erfolgen, der die aktuellen Entwicklungen versammelt. So grundverschieden und unvereinbar diese Bewegungen, Strömungen, Akteure, usw. – vor allem von außen gesehen – anmuten mögen, so wenig passt oftmals ein Blatt Papier zwischen deren ideologischen Standpunkte.

Eine Durchsicht von David Mehlhart

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Praktisch: Kastanien waschen unser Gewissen rein!

Aus Kastanien lässt sich, lernt man als eifrige/r Follower*in der Nachhaltigkeitsinitiative des PLUS Green Campus, Waschmittel produzieren. Eh cool und nachhaltig, oder?

„Die Macht von Konsumenten kann die Welt verändern“, oder „jeder kleine Beitrag hilft, das Klima und damit unser Umwelt nachhaltig zu schützen“, so jedenfalls schreiben es unzählige Zeitungskolumnen, Buchautor*innen oder die fleischgewordenen Lebensratgeber*innen auf Social Media Plattformen wie Instagram. Doch was hilft „bewusster Konsum“?

Eine kritische Betrachtung von Carolina Forstner

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Sekte mit beschränkter Haftung (S.m.b.H.) – Glaube als Business

Die Kirche war seit jeher daran interessiert auf möglichst alle Lebensbereiche der Gläubigen Einfluss zu nehmen. Dass die Erfolge dieses Projekts in den letzten Jahrzehnten rapide abgenommen haben, mag kritische und emanzipatorische Geister glücklich stimmen. Doch in Salzburg schicken sich fromme Menschen an, diesen Missstand zu beheben. Auf durchaus spannende Art und Weise. Von David Mehlhart

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Man sieht Spinds einer Umkleidekabine. Symbolbild

Diskriminierend und veraltet: Handlungsbedarf in Sachen Städtische Bäder

Vor über 10 Jahren trat in Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Trotz dieses vertraglichen Meilensteins und zahlreichen Bundes- und Landesgesetzen im Bereich des sogenannten „Behindertenrechts”, liegt die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen immer noch in weiterer Ferne, als gerne suggeriert wird: Barrieren in den Köpfen der Menschen, defizitär-medizinische Blicke und bauliche Hindernisse gehören immer noch zum Alltag von Menschen mit Behinderungen. Eine tief verankerte, veraltete und paternalistische Sicht führt zu Bevormundungen in allen Lebensbereichen, wie auch das Beispiel der diskriminierenden Badeordnung der Städtischen Bäder in Salzburg zeigt.

Von Hannah Wahl

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Symbolbild: Man sieht Neonleuchtröhren mit dem Wort "Violence".

Studie legt offen: Menschen mit Behinderungen häufig von Gewalt betroffen

Die vom Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) durchgeführte Studie schafft endliche repräsentative Daten zu Gewalterfahrungen von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen. Die Ergebnisse sind erschreckend und zeigen den dringenden Handlungsbedarf. Veraltete Strukturen wie Heime und Tagesstätten haben damit ihre Legitimation gänzlich verloren. (Triggerwarnung!)

Von Hannah Wahl

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Zug der ÖBB mit Logo

“Pass auf dich auf”: ÖBB will mit Behinderung abschrecken

Das ging daneben: Eigentlich wollten die ÖBB mehr Bewusstsein für die Gefahren durch “unüberlegtes Handeln” und “Leichtsinn” an Bahngleisen schaffen. Stattdessen fabrizierten sie ein Paradebeispiel für diskriminierende und stereotype Kontextualisierung von Behinderungen. Trotz massiver Kritik von Interessensvertretungen und Menschenrechtsexpert*innen sind die Plakate überall im öffentlichen Raum auffindbar. Von Hannah Wahl

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Erdbeeren in einem Kistchen.

Warum man “true fruits” nicht einfach ignorieren darf

Dass das Bonner Unternehmen “true fruits” mit ihrer Smoothie-Werbung regelmäßig ins Klo greift, ist keine Neuigkeit. Auch dieses Mal sorgt ein Werbesujet für Kritik auf Social Media. Trotz der langen Tradition an sexistischer, rassistischer und behinderungsfeindlicher Werbung erhält die Marke auch weiterhin Zuspruch von seiner Anhänger*innenschaft. Viele raten, den diskriminierenden Früchtezerquetscher einfach zu ignorieren. Warum das eine schlechte Idee ist, lest ihr hier. Ein Kommentar von Hannah Wahl

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Disziplinierung

Bisher lag der Fokus der Kritik an der schwarz-blauen Bildungspolitik auf dem Ausschluss finanziell Schwacher. Sieht man genauer hin, entpuppt sich das allerdings nur als Nebeneffekt eines größeren Plans. Von Christoph Würflinger

 

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