Heil Deutschland und andere Scheußlichkeiten

Musketier, Fechten, Schwert, Fantasie, Cosplay, Soldat

Die Salzburger Nachrichten (SN) nahmen den 400er der PLUS zum Anlass, der eher nach rechts geneigte Leser*innenschaft mit einem wohlfeilen Hochglanzmagazin die Aufwartung zu machen. Allerhand lässt sich darin erfahren, etwa wie es um das Salzburger Verbindungswesen samt Burschenschaften bestellt ist. Dieser Artikel gerät dabei so unkritisch-naiv, dass einem beinahe der Säbel* aus der Hand fällt.

David Mehlhart

Mit dem Vorsatz, dass man „die Vergangenheit, die Gegenwart und Zukunft der Universität Salzburg aufzeigt“ beglückten die SN die hiesige Leser*innenschaft mit einem knapp 150 Seiten starken Magazin, das mit „Wissensräume“ betitelt wurde. Weit vorne im Heft doziert etwa der letzte Universalgelehrte Doktorius Conradius Liessmann darüber, dass Wissenschaft aber auch wirklich keine Dogmen kennen dürfe. Auch der Rektor und seine nächsten Untergebenen, die Vizerektor*innen, reichten pflichtschuldig ihre Aufsätze ein, in denen – erwartbar – von Zukunft und Wettbewerb und breiten Diskussionen und internationaler Positionierung zu lesen war. Typisches Mittleres-Management-Geschwafel halt.

Zugegeben, es ist eine etwas trockene Angelegenheit, bis bei so Jubiläums-Hagiografien feuchtfröhliche Stimmung aufkommt, zieht es sich oft gehörig in die Länge. Ab Seite 110 hatte dann aber das höchst unfidele Dahinsiechen ein Ende: „Zwischen Bier, Tradition und Couleur“ lautet die Überschrift eines Artikels, der sich anschickt, dem Salzburger Verbindungsunwesen ein wenig nachzuspüren. 

Eine vollmundige Doppelseite räumt die SN der Autorin frei, damit diese dort über die feuchtfröhlichen Umtriebe der Herren (aber auch Damen!) mit den kleinen Hüten, der treuen Gesinnung und den dicken Schmissen informieren konnte. Denn schließlich weisen diese in Salzburg „eine enge Verbindung zum akademischen Leben auf“, wie man im Untertitel lesen kann. Dringend nötig ist das, denn die Welt der korporierten Student*innen ist erstens eine sehr verworrene mit ihren zig Verbindungen, Dachverbänden und ideologischen Ausrichtungen, und zum anderen eine voller leidiger Missverständnisse und vorschneller Verurteilungen. Zeit also, Licht in dieses Dunkel zu bringen.

Völlig frei von Vorurteilen und mit dem nötigen kritischen Blick, den man von der Salzburger Nachricht‘schen Journalisterei gewohnt ist, wird man sachte an der Hand genommen und eingeführt in diese Welt der aufrechten Mannsbilder. Denn wie soll durch bloßes Hinschauen auch erfahren, ob der Herr mit der schrulligen Paradeuniform und dem toten Fuchs auf der Schulter ein Verbindungsstudent ist oder ob er mit seinen LARP**-Freunden gleich Napoleon am Walserfeld zur Schlacht entgegentritt.

Beflissen werden den Leser*innen die wichtigsten Bruchlinien erläutert, an denen sich das Verbindungswesen spaltet und organisiert. In Österreich (bei der ein oder anderen Verbindung nach wie vor unter „Ostmark“ bekannt) existieren im Grunde, in bester sozialpartnerschaftlicher Tradition, zwei Lager, die sich lediglich in der Frage, ob man seinem Bundesbruder mit einem scharfen Säbel das Gesicht zerhacken darf/soll/muss, uneins sind.

Zum einen wären das die katholischen Verbindungen, bei denen man nur mitmachen darf, wenn man getauft, gefirmt oder wie Hiob getestet ist. Solcherlei gibt es in Salzburg drei Mal, erfährt man in dem Artikel. Namentlich sind das die Rupertina, die Lodronia und Rheno-Juvavia. Ergänzt wird diese Riege durch die einzig weibliche Verbindung in Salzburg, die Erentrudis. Diese Verbindungen, die im sogenannten Cartellverband (CV) organisiert sind, sind klassisches Personalreservoir der ÖVP.

Den Gegenpol bilden die schlagenden Verbindungen, derer es in Salzburg fünf gibt. Diese sortieren sich wiederum in vier Typen. Entgegen den Verbindungen aus dem CV, bei denen die Bibelkenntnis im Vordergrund steht, darf bei den Schlagenden nur mitspielen, wer sich zu deren Prinzipien bekennt. Bei der Gothia und der Germania etwa, so erfährt man von der Autorin, steht die politische Bildung der einzelnen Mitglieder im Vordergrund, ganz egal, welcher Partei diese sich verbunden fühlen. Auf dem Instagram-Account der Gothia formuliert man ein wenig präziser, was man von zukünftigen Mitgliedern erwartet. „Findest Du, daß [sic] die Gesellschaft zunehmend degeneriert? – Dann geh‘ mit eigenem Beispiel!“ lautete die Caption unter einem Post und man ist fast dankbar, dass sich junge Männer freiwillig dieser Aufgabe annehmen, die Gesellschaft von ihrer Degeneration zu befreien. Gerne werden solche Posts auch mit „Heil Deutschland“ beendet.

Bei der Landsmannschaft Salzburg spielt Heimat eine wichtige Rolle (mehr erfährt man an dieser Stelle nicht) und beim Corps Frankonia gilt angeblich das Toleranzprinzip. „Das bedeutet, dass jeder Mann, egal welcher Herkunft, Religion oder politischer Orientierung, aufgenommen wird. Dort steht also das Individuum als solches im Vordergrund“. So richtig klug wird man aus diesen Zeilen dann aber auch nicht. Wenn die Frankonia dezidiert sagt, dass die Herkunft der potenziellen Mitglieder egal ist, heißt das im Umkehrschluss dann, dass man bei der Germania und der Gothia so etwas wie einen Herkunftsnachweis erbringen muss? Wenn ja, welche Herkunft ist dann genehm und welche nicht? Diese Unklarheit konnte die Autorin leider nicht beseitigen. Den Abschluss in dieser illustren Runde bildet die Sängerschaft Hohensalzburg, ein Männerchor, der sich selbst die Aufgabe aufgebürdet hat, „deutsche Volks-, Kunst und Studentenlieder zu pflegen.“ Danke dafür, irgendjemand muss es ja tun.

Der restliche Artikel fährt genau in diesem Duktus fort. Mit positivistischem Eifer wird erklärt, welche Hierarchien herrschen, wie Feste ablaufen und dass Mensuren sowohl Tradition und Brauch sind, aber auch den Charakter stärken sollen. Nachfragen, warum genau das Aufeinandereinschlagen mit einer scharfen Waffe den Charakter nun festigt oder gar, welche Auffassung von Stärke dahinterstehen mag: Fehlanzeige. Was verstehen jetzt diese schlagenden Verbindungen unter Tradition und Brauchtum, wenn sie sich schon bei wirklich jeder Gelegenheit darauf berufen? Kann ein Kommunist Mitglied bei der Gothia werden? Das wären allesamt spannende Fragen gewesen, die die Autorin des Artikels aber scheinbar nicht stellte oder stellen wollte. Was bleibt, ist das Bild einer Szene, so einträchtig und friedliebend wie das Titelbild des Propagandablattes „Wachturm“ der Zeugen Jehovas.

Woher kommen dann aber immer diese regelmäßigen Vorwürfe, Burschenschaften seien rechtsextrem und deutschnational oder es bestehe zumindest ein Naheverhältnis? Sind hier wieder einmal feige Nestbeschmutzer und pedantische Vernaderer am Werk, die jedem rechtsschaffenden Bürger ans Bein pissen wollen? Kleingeistige Menschen, die in Liedzeilen wie „Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gurion: „Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million‘“, die bei den Germanen aus Wiener Neustadt gesungen werden, augenblicklich Antisemitismus erkennen wollen?

Im Artikel werden solche garstigen Sachen jedenfalls nicht erwähnt. Und wenn es nicht im Artikel steht, wird es in Salzburg auch keinerlei nämliche burschenschaftliche Umtriebe geben, kann man schlussfolgern. Zumal man auch bei einem renommierten Blatt wie den SN gewisse Mindeststandards hinsichtlich kritischer Recherche erwarten kann. Dort ist man, ob der waltenden journalistischen Sorgfalt, gefeit davor, Rechten auf den Leim zu gehen. Niemals würde man dort mit einen rechtsextremen Jungpolitiker der FPÖ ein Interview führen, in dem dieser dann ohne Punkt und Komma seinen völkischen Schmafu zum Besten geben kann. Undenkbar erschiene so etwas. Was höre ich, so ein Interview wurde am 14. Dezember 2020 tatsächlich in den SN publiziert? Achso, na dann.

Womöglich wäre es dann doch nicht so schlecht, wenn die uni:press kurz mal nachschaut, was bei den Burschen – vor allem inhaltlich und ideologisch – so los ist. Das wurde ja im Artikel großzügig umschifft. Wie wär‘s zum Beispiel mit der Burschenschaft Gothia. Im Artikel preist ja immerhin ein Gothe die Mensur als ein probates Mittel, um die studentische Persönlichkeit nach vorne zu bringen. Wo solch erbauliche Lebensratschläge herkommen, gibt sicher noch allerhand Spannendes zu lernen.

Und tatsächlich ist dem so. Nicht nur wissen die Gothen, was dem deutschen Jüngling guttut, sondern es sind scheinbar auch begnadete Geografen unter den Mitgliedern, die mindestens einen, viel eher fünf Schritte der konventionellen Lehrmeinung voraus sind. Denn besucht man die Webseite der Verbindung, so findet sich dort ein Foto einer Reisegesellschaft vor einer dicken Palme. Vor allem die Herren tun sich dabei mir eleganten Uniformen in beige hervor: Safarijacken, Cargohosen und Schlapphüte – das volle Programm eben. Untertitelt ist dieses Foto mit: „Mit der akad. B! Gothia in ‚Deutsch-Südwest‘ 2/2005“. Wie es scheint, kennen die Gothen Länder, die man so nicht am Globus findet. Jeder Geograf der Uni Salzburg dürfte rot vor Verlegenheit werden, ob dem Geheimwissen das die Burschenschafter der Gothia pflegen. 

Bevor die Geografie affine Leser*innenschaft sich auf den Globus stürzt: Mit „Deutsch-Südwest“ dürften die Gothen die ehemalige Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ meinen, die etwa dem heutigen Namibia entspricht. Von 1894 bis 1914 beutete das Deutsche Kaiserreich diese Kolonie nach allen Regeln der Kunst aus. Als sich die Herero und Nama, zwei dort lebende Volksgruppen, gegen die koloniale Unterdrückung auflehnten, wurden diese Aufstände mit unvorstellbarer Brutalität niedergeschlagen. Dabei wurden zwischen 50.000 und 70.000 Herero und Nama durch Soldaten des Deutschen Kaiserreiches ermordet oder bis zum Tod durch die wasserlose Omaheke-Wüste gehetzt. Weiters errichteten die Deutschen Konzentrationslager zur Internierung von Herero und Nama, in denen Zwangsarbeit verrichtet werden musste und Ärzte teils sadistische Experimente an den Häftlingen durchführten. Was auf der Webseite der Gothen als lustige Verbindungsreise daherkommt, ist vielmehr deutschnationaler Geschichtsrevisionismus in Reinform.

Auch will man sich nicht nachsagen lassen, dass man den politischen Bildungsauftrag, von dem im Artikel vollmundig die Rede ist, in irgendeiner Weise schleifen lässt. An vorderster Front beteiligen sich die Gothen an den Corona-Demonstrationen in Salzburg wie in Wien. Stolz schwingt man dort die schwarz-rote Fahne der Urburschenschaft und führt den Demozug mit einem Transparent an, auf dem „Noch sitzt ihr da oben…“ geschrieben steht. Auch die Landeschefin der FPÖ, Marlene Svazek, ist bei solchen Anlässen gerne mit von der Partie, wie ein Foto vom Dezember 2021 zeigt. Jetzt kann man natürlich niemandem verbieten, auf eine Demo zu gehen. Noch dazu, wenn es sich dabei um Burschenschafter handelt, die ja, wie sie nur zu gerne vor sich hindozieren, zuerst eigenhändig Deutschland geeinigt haben und 1848 dann auf den Barrikaden standen, um für alle das Bürgerglück zu erstreiten. Im „Heckerlied“, ein Lied das die Badische Revolution von 1848/49 besingt, lautete ein Vers Ja, dreiunddreißig Jahre / Währt die Knechtschaft schon / Nieder mit den Hunden / Von der Reaktion!

Nun sind aber einige Jahrzehnte ins Deutsche Reich gezogen und aus jenen, die damals vielleicht für Republikanismus, Abschaffung der Monarchie usw. stritten, ist selbst die Reaktion geworden. Burschenschaften wie die Gothia legen eindrucksvoll Zeugnis davon ab, auch wenn sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit einen davon überzeugen wollen. Konkret für Salzburg äußert sich das so, dass es, wie man auf Instagram auch selbst postet, personelle Überschneidungen mit der rechtsextremen Organisation „Aktives Wien“ gibt. Dabei handelt es sich um ein Nachfolgeprojekt der „Identitären Bewegung“. Medial in Erscheinung trat diese Organisation etwa, als sie Ende September 2021 das Pastoralamt in Linz stürmten und Flugblätter verteilten.

Wie sich hier abzeichnet, sind Burschenschaften wie die Gothia ein wichtiger Knotenpunkt im österreichischen Rechtsextremismus. Zum einen ist man dafür zuständig, antisemitischen und rassistischen Ideologien einen seriösen Anstrich zu geben, wie etwa Besuche von Götz Kubitschek beim sogenannten Institut für Staatspolitik nahelegen. Dieser tritt vor allem als Verleger von Literatur hervor, die man der Neuen Rechten zurechnen kann. Zum anderen ist in Österreich das burschenschaftliche Milieu nahezu untrennbar mit der FPÖ verflochten. Das gilt auch für die Salzburger Gothen: Einer ihrer Aktiven ist nämlich im Vorstand des hiesigen Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ). Dieser scheint bestens vernetzt zu sein, wie Fotos von Besuchen in einem rechtsextremen Hausprojekt in Oberösterreich zeigen. In den Schlagzeilen war diese prononciert rechtsextreme Vorfeldorganisation, die sich sehr von der „Identitären Bewegung“ inspiriert zeigt, weil ein Funktionär von seinem Amt abberufen wurde, nachdem er auf einer Coronademo einen Rauchtopf in Richtung Polizei kickte. Zuvor gab es schon Kritik von Seiten der Stadtpartien ÖVP und Grüne, die im Zusammenhang mit der oben erwähnten Stürmung des Pastoralamtes, diese Personalie als grenzüberschreitend und „jenseitig“ bezeichneten.

Garniert werden diese Umtriebe dann mit dem gewöhnlichen deutschnationalen Klimbim, etwa einer Gedenkfeier zum 100. Todestag von Georg von Schönerer, seines Zeichens ein Antisemit der übelsten Sorte. Hannah Arendt bezeichnete Schönerer später als „geistigen Vater“ Hitlers. Für die Gothen hingegen ist Schönerer und seine Alldeutsche Vereinigung ein „historisches Erbe“, dem gedacht werden muss.

Schönerer war es übrigens auch, der 1885 einen der ersten belegten „Arierparagraphen“ verfasste („Linzer Programm“). Jener dürfte diese Idee mit großer Wahrscheinlichkeit im Burschenschafts-Milieu aufgegriffen haben. Es war nämlich seine Verbindung, die Burschenschaft Libertas in Wien, die schon 1878 eine entsprechenden Aufnahmeregelung verankerte. Ein solcher Paragraph fußte auf der rassistischen Vorstellung von der Überlegenheit der „arischen Rasse“ gegenüber sogenannten Untermenschen. In realiter zielte der Paragraph vor allem darauf ab, Juden und Jüdinnen, Sinti und Roma zu stigmatisieren und diskriminieren. Im weiteren Verlauf nahmen etliche deutschnationale Vereine ähnliche Satzungen in ihre Statuten auf. Darüber hinaus bereitete diese strukturelle Diskriminierung den Boden für den Vernichtungsantisemitismus der Nazis. Es ist davon auszugehen, dass Burschenschaften bis heute diesen Standpunkt vertreten, denn Deutschnationalismus und Antisemitismus sind zwei Seiten derselben Medaille.

Der Vollständigkeit halber sei aber an dieser Stelle noch erwähnt, dass auch der CV sich nicht lumpen lässt. Auf der Webseite findet man eine Datenbank mit den Biografien ihrer berühmten und berüchtigten Bundesbrüder. Zu findet ist dort eine ausführliche Darstellung von Leben und Werk des Dr. Engelbert Dollfuß, dem charismatischen Alpenautokraten mit dem Theokratiefimmel. Nicht nur war er in den Augen der CVler ein begnadeter Agrarpolitiker, sondern vielmehr ein „Märtyrer“, der im Kampf gegen den Nationalsozialismus sein Leben ließ. Für den Dachverband ist dies nach wie vor ein „Trauma“, wie man auf der Webseite lesen kann. Marginalien wie die Verfolgung und Ermordung von Sozialdemokrat*innen, Kommunist*innen und Gewerkschafter*innen kann man da auch dann mal gerne unter den Tisch fallen lassen. Am Ende waren es ja die „radikalen Kräfte auf beiden Seiten“, die den Bürgerkrieg im Februar 1934 vom Zaun brachen. Je mehr man weiß…

Wieder einmal steigt die Uni Salzburg, die stets so bemüht ist, ein gutes Bild von sich abzugeben, von einem Fettnäpfchen in nächste. Blind vor Publicity-Liebe läuft man einem Love-Scammer nach dem anderen in die Arme. (Erwähnt sei an dieser Stelle der Artikel „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ aus der letzten Ausgabe der uni:press, in dem von einem Professor die Rede war, der ein gehöriges Problem mit Israel hat). Internes Qualitätsmanagement? Fehlanzeige. Auch nur eine Sekunde einen Gedanken daran verschwenden, wen man hier vor den Vorhang holt? Ebenfalls Fehlanzeige.

Abgerundet wird die ganze Causa durch die letzte „Rectors Column“ von Lehnert. Salbungsvoll salbadert er dort unter der Überschrift „Diversity“ davon, dass „Diversitätsstrategie ein zentraler Bestandteil einer zukunftsgewandten Universität“, um „unsere Universität noch mehr als bisher zu einem Ort des respektvollen und diskriminierungsfreien Umgangs zu machen.“ Wer weiß, vielleicht ist es eine höhere Form dialektischen Denkens, die dem durchschnittlich Begabten schlicht nicht begreiflich ist, wenn man mit reaktionären Deutschnationalen an Board Richtung Zukunft zu schreiten will. Wenn dem aber nicht so ist, wofür doch einiges spricht, dann hat man schlicht Rechtsextremen einen publizistischen roten Teppich ausgerollt.

* Der Autor der Zeilen ist sich bewusst, dass die Bezeichnung „Säbel“ die Angelegenheit grob vereinfacht und es im Jargon „Schläger“ heißt. Wir hoffen, die Satisfaktionsfähigkeit der Redaktion ist ob dieser Anmerkung weiterhin aufrecht.

** kurz für: Live Action Role Playing

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