Ein Land kann nicht frei sein, wenn die Frauen nicht frei sind

Im Schatten des Arabischen Frühling wurde im Norden Syrien die multiethnische autonome Selbstverwaltung Rojava gegründet. Das revolutionäre Projekt ist Akteuren wie der Türkei oder radikalen Islamisten ein Dorn im Auge. Denn es wird an neuen Formen des Zusammenlebens gearbeitet, die es im Nahen Osten noch nie gegeben hat. Eine zentrale Rolle spielen dabei die kurdischen Frauen.

Von Ariya Azadi

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Eine Gesellschaft vor Existenzverlust: Wenn die Hoffnung fehlt

Armenische Kirche am Ufer des Sevansees

Der Binnenstaat im Kaukasus steht heute vor einer neuen Souveränitäts- und Existenzkrise.  Während ArmenierInnen vor rund 100 Jahren eines der grausamsten Völkermorde der modernen Geschichte erleben musste, geht es heute um den Bergkarabach/Arzach-Konflikt. Einen Generationenkonflikt, der sich mittlerweile über viele Jahrzehnte hinzieht – mit allem was dazugehört: Hetze, Vertreibung und Propaganda. Seit dem erneuten Entfachen des Konflikts 2020 treten alte Existenzängste und Reflexe wieder in den Vordergrund. 

Von Konstantin Ghazaryan

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Die PLUS und der kleine Häwelmann. Überlegungen zu einer Uni der Zukunft 

In unserer Leistungs- und Wettbewerbsgesellschaft ist oft von „Narzissmus“ die Rede. Damit ist eine Haltung der bedingungslosen Performanz ohne echten Austausch gemeint. Manche finden, dass sie sogar erforderlich ist, um Teil der so genannten Eliten zu werden. Aber sollten wir unser Augenmerk nicht eher auf die Ohnmacht hinter diesen Allmachtsphantasien richten?

Von Susanne Plietzsch

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In den Backrooms des Ausverkaufs – Ein Lokalaugenschein

Außen pfu, innen pfui: Das Designeroutlet punktet vor allem mit viel Leerstand © Schiaches Salzburg

Seit mehr als zwei Jahren ist man an den Anblick halbleerer Straßenzüge und Touristenmeilen gewöhnt. Wiederum ein Ort, der bereits vor der Seuche meistens halb leer war, ist der örtliche Tempel des Ausverkaufs. Die lieb- und lebloseste Begegnungszone weit und breit: Willkommen im McArthurGlen-Designeroutlet. 

Von Schiaches Salzburg

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Der Holocaust und die österreichische Linke – Interview mit Prof. Margit Reiter

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Im März dieses Jahres erschien der Sammelband „Geschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein – Europa nach dem Holocaust“ (Hg. Jan Gerber, Philipp Graf und Anna Pollmann), in dem breit angelegt der Frage nachgegangen wird, wie der Holocaust in die Erinnerungskulturen Europäischer Staaten, linker Parteien, politischen Milieus und Wissenschaft eingegangen ist. Die Historikerin Margit Reiter – Professorin für europäische Zeitgeschichte an der PLUS – verfasste darin einen Aufsatz über den Holocaust im Gedächtnis der österreichischen Linken. Die uni:press traf Prof. Reiter zum Interview.

Interview // David Mehlhart

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Sučukrlit. Was bedeutet das und wer ist lesenswert?

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Seit Ende Februar – nach dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine – ist der Osten Europas in der medialen Berichterstattung präsent wie noch nie. Dabei fungiert dieser Angriffskrieg oft als Projektionsfläche für die eigenen Ressentiments und Osteuropa-Romantik und verschleiert wie wenig Wissen über die Kultur, Literatur  und Geschichte der Ukraine eigentliche vorhanden ist. Mariya Donska, Slawistin an der Universität Graz, hat sich für die uni:press Zeit genommen einen Einblick in die zeitgenössische ukrainische Literatur zu geben.

Von Mariya Donska

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Mögen die Superwahljahre beginnen!

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2022 und 2023 sind für die Universität Salzburg wohl recht zentrale Jahre, es werden in diesem Zeitraum die Weichen für die Zukunft der Uni gestellt. Was genau passiert und was das für uns Studierende bedeutet, erfährst du in diesem Beitrag vom Vorsitzteam der ÖH Universität Salzburg.

Vorsitzteam der ÖH Salzburg: Laura Reppmann, Manuel Gruber & Lara Simonitsch

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Ein Camp im Zeichen des Widerstandes für eine sozial-gerechte Mobilitätswende

© Aktionsgemeinschaft Mobilitätswende Salzburg

Am vierten April-Wochenende war in der Salzburger Altstadt einiges los. Es war nicht nur die erste Anti-Schwurbler:innen-Demo, der Salzburger Radfrühling inklusive Radbörse der Arbeiter:innenkammer und die übliche Freitagsdemo von Fridays for Future, sondern auch ein Protestcamp gegen den Ausbau der Mönchsberggarage. Ich war vor Ort und habe, um der Kritik von reaktionären ÖH-Fraktionen vorab entgegenzuwirken, vornehmlich beteiligte Studierende interviewt, um hier für euch die Stimmung einzufangen und einige Hintergrundinformationen zusammentragen zu können.

Von Georg Pidner

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Neue Referentin, neues Gespol

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Gespol, kurz für: das Referat für Gesellschaftspolitik und Menschenrechte. Aber was bedeutet das überhaupt? Wofür steht das Referat genau? Nachdem ich seit März das Amt der Referentin bekleiden darf, habe ich mich dasselbe gefragt. Nun möchte mit Euch meine Antworten teilen und im Zuge dessen dieses wichtige Referat neu vorstellen.

Von Teresa Maschek

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Gewalt ist keine Privatsache – auch nicht in Lehen

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„StoP“ ist ein erfolgreiches Konzept, um Partnergewalt zu bekämpfen! Das Konzept wird nach zahlreichen Standorten in Deutschland auch in Österreich umgesetzt. Weil Gewalt keine Privatsache ist, zielt das das Konzept darauf ab, die Lücke zwischen Gewaltschutz und Gemeinwesenarbeit zu schließen. Dieser Artikel informiert Leser*innen über das Konzept und berichtet von dem erfolgreich umgesetzten Projekt im Salzburger Stadtteil Lehen.

Von Amelie Arrer & Duygu Korkmaz

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