Unethisch und diskriminierend: BILLA-Werbekampagne sorgte für Empörung

Mit einer Behinderung wirst du NICHT gebraucht“ – Dieser Slogan prangte zentral auf den gelben Plakaten der Teaser-Kampagne. Zunächst ohne Hinweis auf Kontext oder Urheber*innenschaft. Es hagelte Kritik für den misslungen Merksatz. Nun entschied auch der Werberat: Die BILLA-Kampagne verstöße gegen den Ethik-Kodex. Mittlerweile wurde sie eingestellt. (Triggerwarnung!)

Von Hannah Wahl 

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School of Halbwissen

Jungen, Kinder, Glücklich, Sitzung, Studenten

Das bereits lange kritisierte Lehramtsstudium benötigt eine radikale Reform. Darum kann es nur ein Ziel geben: Die Zerschlagung der School of Education. Wie die bildungswissenschaftliche Ausbildung Zeit und Nerven raubt und was dagegen getan werden kann. – Ein Polemik gegen den Zeitgeist, der auf der School of Education herrscht II

verfasst von einem Beast of Education (BEd)

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Ein Plädoyer für die offene Stadt

Hongkong, Neon, Straße, Auto, China, Futuristisch

Was macht eine offene Stadt aus und warum ist es so wichtig, dafür zu planen und darüber nachzudenken? Eingriffe in die Stadt, wie aktuell am Kajetanerplatz realisiert oder am Rudolfskai geplant, verändern diese naturgemäß. Im weiteren Verlauf wollen wir durch die Brille Richard Sennetts einen Blick auf Städte sowie deren Veränderungen und möglichen Öffnungen werfen. Ein Plädoyer für eine offene Gesellschaft, und die offene Stadt als deren Allegorie.

Christian Veichtlbauer

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„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“

Kündigung, Abmahnung, Arbeitslos, Arbeitslosigkeit

Von Yael Gold

Überall und immer wieder hört man davon: Cancel Culture. Die Angst, einem (medialen) Shitstorm ausgesetzt und schließlich gänzlich von der öffentlichen Bildfläche gewischt zu werden, steigt. Heute dürfe man ja gar nichts mehr sagen. Die Empörungskultur der linken „woke-Bubble“ sei totalitär und würde die Menschen in ihrem Recht auf Meinungsfreiheit zensieren. Doch wer wird jetzt eigentlich von wem „gecancelt“?

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Ehre, wem keine Ehre gebührt

Von Yael Gold

Abschied, Verabschieden, Tschüss, Strasse, Schild

66 Namen, 1.100 Seiten Bericht, 0 Konsequenzen? 

Raum ist in der Stadt Salzburg, wie auch überall sonst, begrenztes Gut. Das zeichnet sich ab, wenn wir Debatten um leistbaren Wohnraum führen, aber es zeigt sich eben auch in der Frage danach, wie wir kollektive Räume miteinander gestalten und wem wir Raum geben, oder eben nicht. Wem widmet die Stadt Salzburg also den verfügbaren öffentlichen Raum? Wen erwähnt sie namentlich? Wen ehrt sie? Und warum sind 66 Menschen davon Nazis? 

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„Es gibt zu wenig Raum, um etwas zu erschaffen aber auch um zu scheitern“

Die Club Commission Salzuburg im Interview mit der uni:press

Bar, Menschen, Flaschen, Getränke, Alkohol, Lampen

Rudolfskai, Gstättengasse und bissi Schallmoos, dann ist in Salzburg aber schon aufgeräumt, wenns ums Fortgehen und Feiern geht. Wenn man auf die verschiedenen Spielarten elektronischer Musik steht siehts sogar noch düsterer aus. Wenig konsumfreie Räume, eine angestaubte Kulturpolitik und die allgegenwärtige Vereinzelung tun ihr Übriges dazu. Um hier sukzessive Abhilfe zu schaffen hat sich unlängst die Salzburg Club Commission formiert, eine Interessenvertretung zur Förderung der hiesigen Clubkultur. Dany, ein Gründungsmitglied dieser Initiative, hat mit der uni:press darüber gesprochen worans hapert in Salzburg und wo man den Hebel ansetzten müsste:

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Mehr als ein Bäuer:innenprotest

Vor einem Jahr starteten in Indien große Protestaktionen, darunter Streiks und Straßenblockaden. Der Anlass waren Agrarreformen, von denen befürchtet wird, dass sie die Situation der Bäuer:innen massiv verschlechtern könnten. Der indische Staat antwortete mit gewaltvoller Repression. Es werden ihm verschiedenste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, welche weltweit, aber nur vereinzelt, für Aufschrei sorgten. Auch in Salzburg gab es zu diesen Ereignissen im März eine Reaktion der indischen Community in der Form einer Kundgebung eines stillen Protests. Die ÖH Salzburg hat dazu aufgerufen und berichtet.

Nach über einem Jahr des Protests in Indien hat die uni:press nun Gurinder, einen lokalen Aktivisten, interviewt und im Zuge dessen um Rück- und Ausblick gebeten.

Georg Pidner für das Referat für Gesellschaftspolitik und Menschenrechte

Streik, Protest, Menschen, Gruppe, Ansammlung, Viele
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COVID-19-Faktencheck

zusammengestellt von Katharina Zeppezauer-Wachauer (Universität Salzburg)

Covid, Corona, Coronavirus, Virus, Covid-19, Krankheit

Zu COVID-Impfung, medizinischen Phänomenen wie „LongCovid“ und der Situation in Österreichs Spitälern kursieren viele Mythen, Scheinargumente und Falschinformationen. Manche dieser Aussagen sind so subtil, dass sie beinahe glaubhaft wirken. Wissenschaft gegen Gerüchte: Hier sind die Antworten ausgewiesener Expert:innen auf diesem Gebiet.

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